Mädchen an die Werkbank – Schnuppertage am Berufskolleg Erkelenz
Fünf Schülerinnen des 9. Jahrgangs haben eine Woche lang an den Mädchenschnuppertagen des Berufskollegs Erkelenz unter der Leitung des Werkstattleitzers Viktor Kail teilgenommen.
Die Schüler/-innen aus Hoensbroek reisten mit zwei Lehrern um 10.00 Uhr an und wurden von der 7.2 im ÄK-Raum begrüßt, der ganz unter dem Motto des Austausches stand. Niederländische und deutsche Flaggen schmückten den Raum neben einem Begrüßungsplakat und einem von den Schülern selbst organisiertem Frühstück.
Die zu Beginn durchgeführten Kennenlernspiele brachen schnell das Eis und im Rahmen der Schulführung wurden schon so manche Fragen beantwortet, z.B. ob sich Unterrichtszeiten oder Ferien im Nachbarland unterscheiden. Anschließend freuten sich alle über das leckere Frühstück mit frischen Brötchen, holländischem Gouda und leckeren Muffins.
Nun stand Sport auf dem Programm. In der Sporthalle, die aufgrund ihrer Größe und der Kletterwand bei den niederländischen Gästen Eindruck hinterließ, wurde sich bei verschiedenen Ballspielen ausgetobt. Die Kommunikation fand unkompliziert auf Englisch, Deutsch und Niederländisch statt.
Zum Abschluss des Tages kamen alle gemeinsam noch einmal zusammen und reflektierten den Tag. Dabei wurden die einen oder anderen Kontakte geknüpft und Handynummern ausgetauscht.
Gegen 14.00 Uhr hieß es dann „Tot ziens“ bis zum nächsten Jahr, wenn die 7.2 die Schule in Hoensbroek besucht.
Samira G., Schülerin der 9.1, schreibt über den Tag:
„In Begleitung unserer Lehrerinnen Janine Müller und Beatrix Peters kamen wir um ungefähr 10.00 Uhr in der Schule in Hoensbroek an und trafen uns in der Mensa der Schule mit unseren Austauschschüler/-innen, die wie schon aus den letzten Schuljahren kannten. Zuerst folgte das theoretische Programm. Wir erstellten PowerPoint-Präsentationen, in denen wir die Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden aufführten. Dabei ging es z.B. um typische Lebensmittel für die einzelnen Länder oder den Unterschied zwischen der Natur in Deutschland und in den Niederlanden. Die Ergebnisse werden die Schüler/-innen des St.-Janscollege am Tag der offen Tür ihrer Schule ausstellen. Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir zu einer Beach-Volleyballhalle, um dort ein Sportprogramm zu absolvieren. Wir konnten uns zwischen Volleyball und Fußball entscheiden. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück nach Wassenberg.
Es war ein wirklich schöner Tag und wir freuen uns auf das Wiedersehen im Frühjahr an unserer Schule.“
In ihrer Gruppe traf unsere Mädchenmannschaft auf die Fußballerinnen der Anita-Lichtenstein Gesamtschule und des Bischöflichen St. Ursula-Gymnasiums aus Geilenkirchen. Letztere gewann das erste Spiel 2:1. Unserer Mannschaft gelang danach gegen die Gesamtschule ein 3:1-Sieg. So hatte das abschließende Spiel gegen das Gymnasium Endspielcharakter. „Wir mussten den kurzfristigen Ausfall einer Stammspielerin ersetzen. Zusätzlich wurde mit Joy G. noch eine weitere Spielerin im ersten Spiel sehr unglücklich an der Hand getroffen und fiel ebenfalls aus. Doch mit großem Kampfgeist konnten die Ausfälle kompensiert werden“, lobt Kranz seine Mannschaft. Geführt von den Zwillingen Ivonne und Jasmin S. gelang gegen das Gymnasium ein hart umkämpfter 3:2-Sieg. Die Halbzeitführung von 1:0 wurde von den Geilenkirchenerinnen schnell gedreht, und nach dem 1:2 drohte sogar das Aus. Doch zwei weitere Tore sorgten für die Entscheidung zu unseren Gunsten. Mannschaftsführerin Shalini B. freut sich jetzt auf das Endspiel gegen die Vertretung des Berufskollegs aus Erkelenz. „Hier spielen wir gegen alte Bekannte. Es wird bestimmt sehr schwer. Aber wir werden unser Bestes geben“, verspricht sie wieder vollen Einsatz.
Gedenken impliziert – so wie wir es verstehen – sowohl Erinnerung als auch Verpflichtung: Erinnerung an die Millionen von Menschen, die der Barbarei der nationalsozialistischen Diktatur und ihrem Rassenwahn zum Opfer gefallen sind. Verpflichtung, weil wir uns gleichzeitig verantwortlich fühlen, in der Gegenwart Akzente im Sinn unserer Werte zu setzen.
Wir in Wassenberg wollen an diesem Tag auf dem Synagogenplatz zusammenkommen und gemeinsam der Reichspogromnacht gedenken. Deshalb laden wir Sie herzlich zu einer Feierstunde unter dem Motto „Lass kein Gras drüber wachsen! Pogromnacht? Nie wieder!“ ein. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Stadt durch Beiträge des Heimatvereins und der Betty-Reis-Gesamtschule gestaltet.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 9. November um 10.00 Uhr auf dem Synagogenplatz!
„Mit passgenauen Projektideen sollen Kinder und Jugendliche durch die Freude an der Bewegung dazu motiviert werden, regelmäßig Sport zu treiben. Mit den bedarfsorientierten Maßnahmen sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler, unabhängig von Geschlecht Ethnie und sozialem Umfeld erreicht werden“, erklärt Dieter Finken das Ziel der Initiative.
Mit dem Projekt „Kreativ und gewaltlos durch den Tag“ hatte sich unsere Schule an der Ausschreibung beteiligt. Insbesondere zwei Projekte hatte Maria Sieberg, Koordinatorin für den Bereich „Prävention und Gesundheit“ hierfür genauer beschrieben. In Kooperation mit einem Jongleur werden Schüler/-innen in den Pausen motiviert, mit kleinen Bällen, Tellern, Diabolos, Reifen, Kegeln und manchem mehr das Jonglieren zu erlernen. Durch die gleichzeitige körperliche und kognitive Übung wird so das Ziel einer ganzheitlichen Gesundheitsprävention verfolgt. Im zweiten Projekt ging es um Aikido. Runde Bewegungen und Übernahme der angreifenden Kraft zeichnen diese Sportart aus. Es fördert Achtsamkeit, Offenheit und trainiert den gesamten sensomotorischen Bereich des Körpers. Mit den Angeboten an die Schüler/-innen konnte Maria Sieberg die Jury für ein Engagement an unserer Schule überzeugen. Dank der Förderung durch die AOK sind nun diese und noch mehr Angebote für die beiden kommenden Jahre finanziell abgesichert.
In nur wenigen Minuten baute das Team der der Agentur für Arbeit eine Lehrerstation und Tablets mit eigenem Internet auf und schon konnte es losgehen: Klassenweise begrüßte Frau Kolmen, die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs zur zweistündigen Informationsveranstaltung im Klassenzimmer. Verblüfft schauten sich die Schülerinnen und Schüler an, denn jede/r erhielt ein eigenes Tablet und das alles ohne Beamer, war doch die Präsentation auf jedem Tablet zu sehen. So sieht Berufsberatung 4.0 aus …
Durch ein kurzes Berufsquiz erfolgte eine individuelle Berufswahlentscheidung und jede Schülerin / jeder Schüler konnte seine Berufsrecherche bei planet-beruf.de, BERUFE-Universum, BERUFE Entdecker, BERUFENET, JOBBÖRSE, etc. starten. Für die meisten Schüler/innen stellte die Nutzung kein Problem dar, denn schnell sind die Funktionen erkannt und eine technische Beratung seitens der Agentur stand zur Verfügung. „Cool“, merkte Fynn aus der 9.5 an, „das bräuchten wir jetzt für jeden Unterricht!“. Am Ende der Stunde waren alle nicht nur von der Vielfalt der Informationen überrascht, sondern auch von der Möglichkeit der technischen Steuerung der Tablets. Und „nebenbei“ hat die/der ein oder andere vielleicht auch neue Berufsideen entwickelt und/oder weitere Informationen zu einem Ausbildungsberuf erhalten …
Bei der Erstellung der Pläne stand das beauftragte Architekturbüro Viethen aus Erkelenz auch in Austausch mit Vertreter/-innen der Schule. Unsere Vorstellungen wurden dabei in Abgleich mit den engen Grenzen, die durch den Bebauungsplan vorgegeben waren, berücksichtigt. Zunächst wird im Winter ein OFRA-Trakt abgerissen, bevor im Frühjahr 2019 mit dem Bau begonnen werden soll. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2020 geplant.
Über weitere Einzelheiten informiert die örtliche Presse:
Damit das Turnier in besonderer Weise den Freundschafts- und Toleranzgedanken spiegeln konnte, wurde mit gemischten Teams gespielt, d.h. Mädchen und Jungen der Jahrgänge 8 bis 13 traten miteinander und gegeneinander an. Unsere Mannschaft, die von Lehrer Thomas Kranz betreut wurde, fand sehr schnell zusammen und zeigte vorbildlich, dass Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge sehr gut miteinander harmonieren können.
Schon in den sechs Vorrundenspielen wurde zumeist überlegen gespielt und kombiniert. Mit einem Unentschieden und sechs teilweise höheren Siegen qualifizierte sich das Team für das Endspiel. Hier trafen unsere „All Stars“ auf die Vertretung der benachbarten Ratheimer Leonordo-Da-Vinci-Gesamtschule und holten sich den Gesamtsieg.
Die Mannschaft wurde zusätzlich begleitet und unterstützt von Lehrerin Theresa Buyel und weiteren Schülerinnen aus dem 9. Jahrgang, die den Toleranzgedanken mit Plakaten bewarben und ihr Team prima anfeuerten.
Auch in diesem Schuljahr nehmen wieder in allen Wettkampfklassen (WKI – IV) Fußballmannschaften am Kreissportfest der Schulen teil.
Am Montag, 17.09.2018, musste die Mädchen-Mannschaft der Jahrgänge 2003-2005 (WKII) im Ratheimer Ohof-Stadion antreten. Die beiden Spiele gegen die Mannschaften der Hauptschule Hückelhoven und der Leonardo-Da-Vinci-Gesamtschule Ratheim wurden überlegen geführt und mit 4:0 bzw. 2:1 verdient gewonnen.
Im Halbfinale trifft die von Lehrer Thomas Kranz und Schülerin Eslem E. (10.5) betreute Mannschaft nach den Herbstferien in Geilenkirchen auf die dort beheimateten Mannschaften des Gymnasiums und der Gesamtschule.
Betty-Reis-Gesamtschule
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